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Westlich der
Ortschaft Nesselwängle finden sich Parkplätze. Von hier aus
führt eine kleine asphaltierte Straße in Richtung Norden
welche nach ca. 700 Metern auf einen Forstweg trifft. Wir
gehen auf diesem nach rechts und kommen nach ca. einer viertel
Stunde zu den obersten Häusern des Ortes Nesselwängle. Bald
darauf treffen wir auf einen Wegweiser. Dieser zeigt uns den
Weg zum Gimpelhaus und der Tannheimer Hütte. Über etliche
Serpentinen schlängelt sich der Weg durch den Wald, der
allerdings durch die Stürme der letzten Jahre sehr in
Mitleidenschaft gezogen wurde.
Über eine rechts steile Geländestufe kommen wir dann zum
Gimpelhaus. Rechts der Hütte führt der Weg weiter zur
Tannheimer Hütte. Ab der Hütte schwenkt der Weg nun nach links
über einen Buckel ein und wir gewinnen stetig an Höhe.
Oberhalb des Schrofens der über der Tannheimer Hütte prangt
führt der Weg nun weiterhin nach links in ein geräumiges Kar.
Unter den Wänden des Gimpels geht es hinauf zu der so
genannten "Judenscharte". Aber es empfiehlt sich den etwas
darunter liegenden Weg zu nehmen da es immer wieder zu
Steinschlägen aus der Gimpelwand kommen kann.
Ab jetzt braucht man beide Hände frei um sich an den
Stahlseilen an der glatten Felsplatte hinaufzuhangeln. Es sind
zwar Stufen in den Fels geschlagen, jedoch sind diese durch
das herunter laufende Wasser oftmals recht rutschig. Über
felsiges Schrofengelände geht es weiter bis erst im letzten
Augenblick das Gipfelkreuz vor uns auftaucht.
Die darauf folgende Aussicht entschädigt für alle Mühen. Rund
tausend Meter tiefer liegt der Haldensee und zu unseren Füßen
das Tannheimer Tal. |
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