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(Monika
Keller) Vom Startpunkt
am Hahntennjoch geht es zuerst in Richtung Steinjöchl, hat man
die Ebene erreicht weist ein Schild auf den „Südweg der
Heiterwand" hin. Man folgt immer dem gut markierten Steig mit
viel Auf und Ab durch viele Tobel (29), in welchen noch viel
sommerharter Schnee liegt. Der kleine Pickel den ich mit
hatte, war sehr hilfreich!
Wenn man am
Kratzersattel ankommt , geht es ziemlich steil und weit
abwärts in Richtung Alpeiltal, danach ca. 350 HM "direttisima"
aufwärts durch Latschenfelder – total anstrengend!
Nach etliche
Tobeln und Auf- und Abstiegen erreicht man die Heiterwandhütte
auf 2120m.
AV-Schlüssel
nicht vergessen!!! (Selbstversorgerhütte) eine Quelle ist
ca. 10 Minuten in Richtung Ostgipfel entfernt .
Obwohl zwischen
Hahntennjoch und Heiterwandhütte nur 200HM Unterschied sind ,
bewältigten wir ca. 900 HM im Aufstieg und 800 HM im Abstieg.
Der Nordweg ist
einfacher und führt von der Hütte in Richtung NO zur
Tarrentonalm, er ist gut markiert und bei ca. 1820m wendet er
sich nach Norden, quert Latschen und Schuttfelder, beim "Waschgratle"
muss man ziemlich weit absteigen. Nach einem Bergwerksstollen
kommt die letzte Wasserstelle. Im großen Schotterkar, oberhalb
der Hinterberghütte steigt man ca. 150HM ab um auf den E4 zum
Hinterbergjöchl –Kromsattel zur Anhalterhütte zu gelangen.
Übers Steinjöchl zurück zum Hahntennjoch.
Bei dieser Runde
steigt man ca. 1000 HM auf und der Abstieg beträgt ca. 1100
HM.
Anspruchsvolle,
einsame Bergtour. Wir begegneten zwei Tage lang keinem
Menschen, dafür sahen wir viele Schafe und Gämsen.
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