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Pfronter Alpe - Bärenmoosalm (1.456m) - Tannheimer Berge

 
Meine Hoffnung auf eine kleine Wanderung war schon in der Nacht geschwunden, als ich draußen das Prasseln des Regens gehört habe. Morgens bot sich dann auch kein viel besseres Bild. Nadja und ich wollten aber trotzdem unser Glück versuchen und so fuhren wir einfach mal los, um zu sehen wo die Wetterlage denn am akzeptabelsten wäre.

Zuerst schauten wir Richtung Lechtal hinauf, allerdings schoben sich schon
dicke Regenbänke durch das Tal herunter und wir wichen über den Gaichtpaß ins Tannheimer Tal aus. Hier bot sich nun eine ganz andere Situation und um so weiter man nach Norden blickte, verbesserte sich auch das Wetter. In der Enge in Richtung Pfronten war es dann so weit, über uns hatten sich große blaue Löcher in die Wolken gefressen und wir entschlossen uns auf die Pfrontner Alpe (Pfrontener Alpe) zu wandern.

Von dem kleinen Parkplatz, kurz hinter der ehemaligen Zollstation, gingen wir dann über die Felder dem Forstweg folgend in Richtung Talschluß hinein. Nach rechts über eine Brücke und in Serpentinen in den Wald hinauf. Nach etwa 20 Minuten gabelt sich dann der Fahrweg. Nach rechts geht es weiter, direkt zur Bärenmoosalpe und nach links weist das Schild zum Schönkahler.

Wir wählen die Variante über die Pfrontner Alpe und schreiten durch den Laubwald in angenehmer Steigung bergan. Schon bald wird der kleine Steig von einem breiten Fahrweg abgelöst, welcher uns bis hinauf zur Alpe leitet. Direkt unter dem Abhang des Schönkahlers steht die relativ neue Hütte im Nebel. Leider ist die Alpe versperrt und wir können unseren Durst nur an der Wasserleitung des Brunnens stillen.

Unterhalb der Hütte führt der Weg nun über den weiten Almboden in Richtung Nordwest. Hier beginnt nun der wirklich schöne Teil der Wanderung. Durch lichte Mischwälder geht es beinahe eben bis zurück in den kleinen Sattel zwischen Hinterem und Vorderem Ächsele. Über den Zaun geht es dann weiter auf dem Weg Nr. 3, hinauf auf das Vordere Ächsele und über den kleinen Rücken wieder hinunter in Richtung Bärenmoosalpe.

Über kleine und teilweise rutschige Steige wandern wir ca. eine halbe Stunde talwärts bis wir auf den Fahrweg treffen, welcher nun direkt zur Hütte führen würde. Wir sind aber nun doch schon recht müde und so laufen wir an der Weggabelung in Richtung Enge zurück.

 
   
Talort Höhendifferenz in m
Pfronten - Enge 450
   
Stützpunkt Gebirgsgruppe
Pfronter Alpe Tannheimer Berge
   
Zeit in h Charakter
3,5 unschwierige Almwanderung; bei Nässe ist der Steig über das Ächsele ziemlich rutschig
   
 

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