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Die Schneearmut der
letzten Tage und Wochen ließ auch jetzt noch eine Bergtour
ohne Schneeschuhe oder Tourenski zu. So machten wir uns auf
den Weg in Richtung Vils um wieder einmal auf der Vilser Alm
vorbei zu schauen und diesmal auch dem Vilser Jöchl einen
Besuch abzustatten.
Den ersten Teil der "Tour" habe ich in der Tourenbeschreibung
auf den Vilser Kegel schon ausreichend beschrieben. Von dem
Almgebäude aus geht es dann aber, im Gegensatz zur
Beschreibung des Vilser Kegels, geradeaus weiter. Dem breiten
Forstweg folgend erreicht man auch schon bald den Talschluss.
Ein Wegweiser gibt uns den Steig in Richtung Brentenjoch und
Sebenalpe an.
Über einige Serpentinen geht es durch den dichten Wald hinauf
und dann in einen etwas ebeneren Almboden hinein. Der Schnee
ist hier teilweise sehr harschig und hält mich noch gut aus.
Wenig später stehen wir vor einem Infopoint des GEOPfades
Pfronten-Vils, welcher im dazugehörigen Buch die Thematik
"Schuttstrom und Schlammlawine" aufgreift. Das Buch hatte ich
allerdings bei der Tour selbst nicht mit und konnte darum auch
nicht die interessanten Beiträge lesen.
Nächsten Sommer werde ich dann den kompletten GEOPfad
Pfronten-Vils mit dem Buch "erwandern" und mir den
geologischen Aufbau der Tannheimer Berge vor Ort zu Gemüte
führen. Jetzt stapfen Joe und ich erst einmal durch ein
ausgetrocknetes Bachbett. Wenige Meter nach der Überquerung
erblicke ich die kleine Hütte der Daurachalpe. Diese kauert im
Schatten des Sebenkopfes und der umstehenden Fichten.
Kalt ist es nun in diesem Kessel den wir gerade durchwandern.
Immer wieder breche ich jetzt ein und ein Vorankommen wird
zunehmend schwieriger. Zudem weiß ich auch nicht wie der Weg
weiter verläuft. Nach einer kurzen Rast und einigen Bildern
mit der Digitalkamera machen wir uns dann wieder auf den Weg
in Richtung Tal.
Bei der Vilser Alpe gibt es dann noch einen kurzen
Einkehrschwung auf ein Clausthaler. Leider können wir nicht
lange in der angenehm geheizten Hüttenstube sitzen bleiben, da
wir ja noch ins Tal müssen bevor es anfängt dunkel zu werden.
So machen wir uns auf den Weg und kommen nach etwa einer
halben Stunde beim Auto an. |
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